Spartan Race Beast Andorra (AND) – 15.06.2019

Um nach Andorra zu gelangen, fliegt man am besten nach Barcelona und fährt dann mit einem Mietauto ca. 3 Stunden nach Andorra. Für die Nutzung des Mietautos außerhalb von Spanien zahlt man eine Extragebühr von ca. € 30,- €. Die Autobahnmaut in Spanien zahlt man direkt an Mautstellen auf der Autobahn. Die mobilen Daten am Handy am besten vor der Grenze nach Andorra ausstellen, da Andorra nicht zum EU Datenvolumen zählt. Den Euro als Währung haben sie aber 😉

Das Team
Jan war angereist, um sich dem Ultra Beast zu stellen – wer kann der kann…

Wolfgang und Lea fanden das Beast letztes Jahr so schön, dass sie einfach wiederkommen mussten.

Ingrid und ich haben uns zur Premiere einmal vorgenommen, die Ziellinie unbeschadet zu erreichen 😉

Der Lauf
Angefangen hat das Ganze mit gut bekannten Hindernissen wie dem Hercules Hoist (gar nicht allzu schwer) und dem Klassiker Seilklettern. Hier ist positiv zu erwähnen, dass viele verschiedene Arten von Seilen angebracht waren. Die dünnen schwarzen Plastikseile, die groben Dicken, welche mit Knoten, es war quasi ein Seil Paradies 🙂 Der Speerwurf durfte natürlich auch nicht fehlen und obwohl dieser recht nah war, blieb mein Speer dennoch nicht stecken 🙁

Es gab ein paar schöne Laufstrecken, z. B. auch entlang des Sees und natürlich viele „schöne“ bergauf Strecken über steinigen Boden. Etliche Male querten wir kleine wunderschöne Bäche. Nach einiger Zeit kam dann ein Tragehindernis: Der Sandsack a.k.a. Pfannkuchen. Dieser war mit 13kg erstaunlich leicht, natürlich freuten wir uns zu früh 😉 Wir bogen um die Ecke und dort durften wir zusätzlich zum Pfannkuchen noch einen Log Carry hinter uns herziehen. Zu dieser Zeit ging es mir aber kräftemäßig noch sehr gut und so war es zwar anstrengend aber machbar. Gleiches gilt für den Chain Carry, welcher natürlich bergauf führte, wie sollte es auch anders sein.

Wir waren dann schon eine Weile unterwegs und meine Kräfte neigten sich dem Ende. Aber das Finale sollte wirklich sicherstellen, dass wir das Ziel ohne Kraftreserven erreichen 😉 Wir stellten uns dem Olympus, kurz darauf gefolgt vom Twister. Dann kam ein Bucket Carry und der war diesmal so richtig schwer… Endlich den Eimer losgeworden machten wir uns weiter in Richtung Ziel, welches doch nun wirklich gleich da sein müsste… Naja, das Ziel kam nicht, dafür der Apehanger. Viele hätten sich sicher gefreut ihn endlich mal probieren zu können… Viele, nicht alle 😉 Es gab also noch ein paar Burpees für‘s nicht bestehen… Und ja, ein Hindernis fehlte noch, das Multirig… Völlig am Ende meiner Kräfte sprangen wir dennoch voller Freude und Stolz übers Feuer 🙂

Fazit
Ich hatte vorher schon gehört, dass das Andorra Beast zu einem der herausforderndsten aber auch schönsten gehören soll. Für mich war es das zweite Beast und sicher das absolute Kontrastprogramm zum Beast in Berlin, welches mein erstes war. Ich kann die Reise nach Andorra nur wärmstens empfehlen, es hat sich wirklich gelohnt. Man sollte halt darauf eingestellt sein, dass nicht nur die Strecke, die Höhenmeter und die Hindernisse sehr fordernd sind, sondern auch die Tatsache, dass man bereits sehr weit oben startet. Die Atmung ist dann doch etwas anders und kann dem einen oder anderen eventuell mehr zu schaffen machen.

Wir sehen uns dann in Andorra 2020 🙂

lg eure Katja

Die Fakten:
Länge: ca. 26,5km
Höhenmeter Anstieg: ca. 1600m

Hinweis: Die offiziellen Streckenposts von Spartan berücksichtigen nicht die Strecke, die man mit Tragehindernissen zurücklegt. Daher weichen persönliche Aufzeichnungen in der Regel etwas von diesen ab.

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