Lindkogel Trail (AUT) – 24.03.2019

Der Frühling ist da und passend dazu startete die Trailrunning Saison mit dem Lindkogel Trail in Bad Vöslau bei geradezu märchenhaften Temperaturen. Zur Auswahl stand für alle Leistungsklassen etwas, entweder 10KM mit 330HM oder 20KM mit 900HM oder 33KM mit 1.300HM. Da ich diesen Trail Run einmal unter die Lupe nehmen wollte und ich mich generell auf stabilen Untergrund wohler fühle, entschied ich mich für die 10km. Im wunderschönen Kurpark fanden sich einige Mitglieder der dirtrun.company zusammen.

Auch der d.c Nachwuchs ist bei solchem Kaiserwetter mit dabei

Der Großteil der VereinskollengInnen machten es mir gleich und gingen bei der 10KM Distanz an den Start. Ein Kompliment und Gratulation natürlich auch an alle, die die längeren Distanzen absolviert haben! Kurz vor dem Start gab es eine kurze Vorbesprechung, bei dem eventuelle Notfallszenarien besprochen wurden und die Streckenbeschilderung erläutert wurde.
So viel gleich vorab: Die Beschilderung bzw. die Kennzeichnung durch die Bänder war absolut top!

Der Start
Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase von etwa 50 Metern, ging es für die nächsten 10-15 Minuten stetig bergauf zum Harzberg. Zunächst auf breiten Wanderwegen, dann auf schmalen Geländewegen und Pfaden durch den Wald, bergab, bergauf, links, rechts… sehr typisch für einen Trail Run, denke ich.


Leider konnte ich an manchen Aussichtspunkten die Landschaft nicht so richtig genießen, da ich mindestens ein Auge immer Blickrichtung Boden gerichtet hatte.
Vor allem beim Bergablaufen bin ich auf unebenen Untergrund bei weitem nicht so geübt.

Auch wenn sich an der Landschaft rund um mich nicht viel änderte, war die Strecke trotzdem sehr schön und das Laufen kurzweilig. Irgendwann nach einer halben Stunde hatte ich komplett die Orientierung verloren und konnte nicht einmal mehr ansatzweise auf einer Karte die Wegstrecke nachvollziehen. Laut Gefühl ging es kreuz und quer durch den Wald.

Ein wechselhafter Trail
Für mich war es immer wieder angenehm, wenn nach einem engen, schmalen und unebenen Waldpfaden plötzlich auf einer Forststraße weitergelaufen wurde. Tempomäßig hatte ich ein paar Läufer und Läuferinnen in der Nähe, mit denen sich das Nebeneinanderlaufen, überholen und wieder zurücküberholen immer wieder abwechselte. Somit war auch in diesem Bereich Kurzweile angesagt.
No loneliness of the long distance runner 😊

Nach mehreren An- und Abstiegen, der finale Schlusssprint Richtung Ziel, bei dem plötzlich sogar einige Zuseher die Strecke säumten.  Mit viel Energie und Geschwindigkeit durch das Ziel, dass mir die Dame mit den Medaillen und der Bub für die Abnahme des Chips sogar Richtung Buffet nachlaufen mussten (der Hunger und Durst waren das Primärbedürfnis…). Mit einer Laufzeit von knapp unter einer Stunde war ich ziemlich genau in dem Bereich, den ich mir vorgestellt und vorgenommen hatte

Mein Fazit
Der Lauf selbst mit der tollen Organisation, die anspruchsvolle Strecke und die wunderschöne Waldlandschaft haben den Lindkogel Trail zu einer tollen Sportveranstaltung werden lassen, den ich wirklich jedem empfehlen möchte!!

Wolfgang Kohlhofer

Link zu den Ergebnissen hier

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